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„Gruseldinner ist richtiges Theater mit allem Drum und Dran“

Stefanie Otten ist die Künstlerische Leiterin des Original Gruseldinners und verantwortlich für die Inszenierung und Besetzung der Produktionen, Michael Schauer ist Geschäftsführer und Autor der Stücke.

Stefanie, Sie inszenieren unter anderem auch am Theater am Schlachthof im Neuss, am DasDa-Theater in Aachen und an den Landungsbrücken in Frankfurt am Main. Was ist im Vergleich zu einer herkömmlichen Produktion die besondere Herausforderung bei einer Gruseldinner-Show?
SO: Im Unterschied zum klassischen Bühnen-Theater agieren unsere Schauspieler zwischen und mit den Gästen. Das erfordert von ihnen eine sehr hohe szenische Aufmerksamkeit, denn sie müssen den kompletten Saal mit allen Gästen im Blick haben und nicht nur ihre Kollegen auf der Bühne. Außerdem spielen unsere Ensembles jeden Abend an einem anderen Ort in einem anderen Saal, das fordert von allen Beteiligten, auch von den Technikern, eine große Portion an Kreativität und Flexibilität. Jeder Abend ist anders.

Nach welchen Kriterien suchen Sie die Stücke aus?
MS: Wir orientieren uns vor allem an den Klassikern aus dem Gruselgenre, wie etwa „Dracula“ oder „Frankenstein“. Diese Figuren und Geschichten sind bereits sehr bekannt, die Leute können sich direkt etwas darunter vorstellen – auch wenn unsere Inszenierungen natürlich ganz anders sind als die Originale. Eine Sonderstellung nimmt „Jack the Ripper“ ein, da wir hier als Blaupause keine literarische Vorlage, sondern einen echten Kriminalfall haben. Den Ripper gab es wirklich und er hat in London im Jahre 1888 sein Unwesen getrieben. In unserem Stück tauchen auch einige Figuren auf, die es damals tatsächlich gegeben hat.

Was ist bei einer Gruseldinner-Show die Herausforderung als Autor?
MS: Bei einer Dinnershow habe ich keine freie Theaterbühne, auf der ich mehr oder minder machen kann, was mir gerade einfällt. Es gibt bei uns gewisse Rahmenbedingungen, die wir beachten müssen. Zum Beispiel brauchen wir immer fünf Akte, da vier Menügänge serviert werden. Diese Szenen müssen alle in etwa gleich lang sein, denn die Gäste kommen natürlich in Erwartung eines Abendessens einigermaßen hungrig am Spielort an, da darf der erste Akt keine Stunde dauern. Die Gäste sind bei uns Teil des Geschehens, also müssen wir einen Weg finden, Sie in die Produktion einzubinden – es muss im Stück einen Grund geben, warum diese Menschen heute da sind. Und natürlich haben wir nicht die technischen Möglichkeiten wie auf einer großen Theaterbühne. Kaum einer der Säle, die wir heute bespielen, wurde mal dafür gebaut, dass dort irgendwann Shows stattfinden. Bei jeder Idee müssen wir also überlegen, ob wir sie auch umsetzen können – und zwar nicht nur an einigen unserer Spielorte, sondern an allen.

Was macht das Original Gruseldinner in der Dinnertheater-Branche besonders?
MS: Wir legen wirklich viel Wert auf eine gute und unterhaltsame Geschichte, auf Kostüme, auf Licht und Sounds. Wir betreiben viel Aufwand, um den Gästen einen unvergesslichen Abend zu bieten.
SO: Gruseldinner ist richtiges Theater mit allem Drum und Dran, aber eingebettet in das besondere Format einer Dinnershow. Das ist eine Mischung, die sehr gut ankommt und der wir deshalb auch treu bleiben.

Muss man bei einem Gruseldinner eigentlich Angst haben?
SO: Nein, wir wollen niemanden zu Tode erschrecken. Natürlich ist es schon ein wenig unheimlich, wenn zum Beispiel Dracula zum ersten Mal den Saal betritt, aber unser Fokus liegt auf der Komödie. Wir möchten, dass unsere Gäste mit unseren Gruselgeschichten richtig viel Spaß haben.

Suchen Sie aktuell nach weiteren Spielorten?
MS: Natürlich, denn es gibt immer noch Regionen in Deutschland, in denen wir noch nicht vertreten sind. Gastronomen, die ihren Gästen ein besonderes Erlebnis bieten möchten, können sich deshalb gerne an uns wenden.

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